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Die große Migration – keine Angst vor dem Wechsel des MMPs

Von Einav Mor-Samuels
MMP migration - featured

Seien wir mal ehrlich. Die Migration ist in den meisten Fällen ein komplexer, mitunter chaotischer und aus Sicht der Datenerhaltung potenziell riskanter Prozess – der in der Regel mit Stress und Unsicherheit einhergeht. 

Diese Komplexität wird noch dadurch verstärkt, dass jede Migration völlig unterschiedlich abläuft. Ein „Copy-Paste”-Ansatz ist für einen vielschichtigen Prozess wie die Migration nicht geeignet. 

Und wenn Sie bereits wissen, dass es an der Zeit ist, den MMP zu wechseln, aber noch Bedenken haben, keine Sorge. 

Die Migration ist nicht so aufwändig, wie Sie vielleicht denken, solange sie sorgfältig geplant, in enger Teamarbeit und mit dem richtigen Partner angegangen wird, der weiß, wie wichtig es ist, Schritt für Schritt flexibel und teamübergreifend vorzugehen.

Wir haben uns mit einigen unserer erfahrensten CSMs und Lösungsarchitekten zusammengesetzt, um Ihnen dabei zu helfen, alle Ihre Bedenken zum Thema Migration auszuräumen. 

Dazu haben wir eine Liste der fünf häufigsten Migrationsbedenken zusammengestellt, sie alle ausgeräumt und darüber hinaus die wichtigsten Fragen gesammelt, die Sie Ihrem MMP stellen sollten, bevor Sie loslegen. 

Und da eine erfolgreiche Migration mit genausten Vorbereitungen beginnt, haben wir all dies getan, ohne die Prozesse zu sehr zu vereinfachen oder ein zu rosiges Bild zu zeichnen.

Dann legen wir mal los.

Migrationsbedenken Nr. 1 – Datenverlust und Datenlücken

Wie bei jedem Migrationsprojekt besteht auch hier die Gefahr, dass wertvolle Daten verloren gehen, wenn Sie nicht vorsichtig sind. 

Und vergessen wir nicht die leidigen Datenlücken, wenn Kampagnen pausiert werden, und den potenziell komplizierten Prozess der Migration von Live-Links aus Ihren Owned Media Channels (vor allem bei großen E-Commerce-Marken, die mit vielen Affiliate-Netzwerken zusammenarbeiten).

Ziemlich beängstigend, oder?

Nicht unbedingt.

Zuallererst sollten Sie sich bewusst sein, dass der Wechsel zwischen MMPs Sie nicht dazu zwingt, den Gebrauch eines MMPs zu beenden, um zum anderen zu wechseln – eine Überlappungszeit ist mehr als akzeptabel. Wenn Sie für einen begrenzten Zeitraum zwei Plattformen parallel betreiben, können Sie Datenverluste, Datenlücken und potenzielle Umsatzeinbußen vermeiden, die sich daraus ergeben können.

Zweitens sollte Ihr neuer MMP Ihnen alle Unterlagen, Ressourcen und Guides zur Verfügung stellen, die Sie für die Migration Ihrer Live-Links, Kampagnen und LTV-Daten benötigen. Dies hilft Ihnen nicht nur, doppelte Gebühren zu vermeiden (eine bedauerliche, aber häufige Realität bei der Arbeit mit mehreren Medienquellen), sondern auch den potenziellen Verlust von Attributionsdaten.

Migrationsbedenken Nr. 2 – Zeit und Geld verschwenden

MMP-Migrationsbedenken - Zeit und Geld verschwenden

Die Kosten der Migration sind zweifelsohne die häufigste Sorge, auf die wir stoßen. 

Es gibt direkte Kosten, die mit einer Migration verbunden sind – wie z. B. Dev-Ops-Stunden -, aber in der Regel liegt die größere Sorge in den potenziellen Umsatzeinbußen, die selbst durch die kürzeste Unterbrechung der laufenden Kampagnen entstehen.

Und genau deshalb ist Zusammenarbeit der Schlüsselfaktor

Es mag offensichtlich klingen, aber die erfolgreichsten und effizientesten Migrationen sind immer die, bei denen die verantwortlichen Teams von der Planung bis zur Ausführung eng zusammenarbeiten. 

Damit Sie mit Präzision und minimaler Verschwendung wertvoller Ressourcen arbeiten können, sollte Ihr MMP Ihnen ein engagiertes CS- und Support-Team zuweisen, das Ihnen hilft, die Migration zuverlässig und effizient zu überbrücken. 

Neben einer engen Zusammenarbeit ist die Vorbereitung das A und O für eine kostengünstige Migration. 

Im Folgenden finden Sie die Empfehlungen unserer erfahrensten Kundinnen und Kunden für die Planung einer reibungslosen Migration:

  1. Setzen Sie technische Gespräche mit Ihren Partnern an, um den Migrationsprozess für jeden einzelnen sorgfältig zu planen.
  2. Planen Sie Ihre Marketing-Aktivitäten – von Influencer-Inhalten über Empfehlungsprogramme bis hin zu CPE-Netzwerken (Customer-Premises-Equipment) und SRNs. Für jede Quelle ist ein eigener Migrationsplan erforderlich.
  3. Planen Sie Ihre Datenschutzmaßnahmen – Die Migration der aggregierten Daten von SKAdNetwork und SRN erfordert ebenfalls einen speziellen Plan.
  4. Vergessen Sie nicht die Migration der Geräte-IDs – Das Hochladen Ihrer bestehenden Nutzergeräte-IDs(IDFA, IDFV, GAID, CUID) in die neue MMP-Plattform wird Ihnen helfen, Datenprobleme wie SRN-Doppelabrechnungen zu lösen. Dieser Schritt sollte nicht übersehen werden. 
  5. Berücksichtigen Sie Ihren Zeitplan – Wir empfehlen, alle Migrationsschritte abzuschließen, bevor Sie Ihre aktualisierte App mit dem neuen MMP-SDK veröffentlichen, und bestehende Kampagnen zu pausieren, bevor Sie mit der Migrationsphase der Geräte-ID beginnen.
  6. Stellen Sie Fragen – und stellen Sie sicher, dass alle Antworten bestätigt sind, bevor Sie loslegen. Sollten Sie zum Beispiel eine Aktualisierung Ihrer App erzwingen, sobald die Migration abgeschlossen ist? Sollten Sie eine Side-by-Side-Methode anwenden, bei der beide SDKs während des Übergangszeitraums parallel laufen? Wie lang sollte diese Übergangszeit sein? Sollten Sie alle Kampagnen auf einmal oder nur einige nacheinander migrieren?

Je mehr Fragen Sie im Vorfeld klären, desto reibungsloser, schneller und kosteneffizienter wird Ihr Migrationsprozess verlaufen.

Migrationsbedenken Nr. 3 – In-App-Events neu zuordnen müssen

Dieser Punkt steht definitiv auf der Liste der fünf größten Migrationsprobleme, vor allem wenn es um Gaming-Apps geht. 

In Anbetracht der bekannten Vorliebe der Marketer, nahezu alles zu messen, führen einige Gaming-App-Migrationen dazu, dass Hunderte von In-App-Events umgestellt werden müssen, was verständlicherweise als entmutigende Aufgabe angesehen werden kann.

Einer der besten Ratschläge, die wir Ihnen für die Migration von In-App-Events geben können, ist, der Versuchung zu widerstehen, alle Events auf einmal übertragen. Nehmen Sie stattdessen eine Kerngruppe von In-App-Events, die für Sie am wichtigsten sind, und konzentrieren Sie sich von Anfang an auf diese. 

Ein weiterer Ratschlag wäre, sicherzustellen, dass Ihr neuer MMP ein Tool anbietet, das den Prozess der neuen Namenskonventionen automatisiert. Ist dies nicht der Fall, muss dieser Prozess manuell durchgeführt werden und wird wahrscheinlich mehr Zeit in Anspruch nehmen – was bei der Planung Ihres Migrationszeitplans berücksichtigt werden muss. 

Migrationsbedenken Nr. 4 – Dashboards neu erstellen müssen

Migrationsbedenken - Dashboards neu erstellen zu müssen

Dashboards und Reports sind von Natur aus ein wichtiger Bestandteil Ihrer täglichen Routine. 

Sie sind die vertraute Anlaufstelle, um die Performance Ihrer Maßnahmen zu messen, so dass Sie sicherstellen können, dass Ihre Ziele erreicht werden. Sie ermöglichen es Ihnen, Performance-schwache Kampagnen zu identifizieren und Wachstumschancen zu erkennen.

Allein der Gedanke, sich an eine neue Oberfläche des Dashboards zu gewöhnen, könnte ein unbehagliches Gefühl auslösen. Deshalb ist der schnelle Zugriff auf die wichtigsten Daten unerlässlich, damit Sie sofort effektive Erkenntnisse gewinnen können. Das ist ein wesentlicher Schritt, damit eine neue MMP-Plattform für Sie funktioniert. 

Im Folgenden finden Sie einige Best Practices, die Ihnen helfen, die Wiederherstellung von Dashboards zu beschleunigen:

  • Testen, testen, testen – Stellen Sie sicher, dass sich die verschiedenen Ansichten Ihrer Daten – etwa Aktivität, LTV und Kohorte – wie erwartet verhalten. Mit anderen Worten, es werden keine zufälligen Schwankungen der Werte angezeigt. Testen Sie die API-Verbindungen während des gesamten Prozesses, um verzerrte Daten zu vermeiden und um sicherzustellen, dass Ihre Dashboards schnell einsatzbereit sind.
  • Ausmisten – Es ist wahrscheinlich, dass einige Ihrer Dashboards für einen einmaligen Zweck erstellt und seitdem nicht mehr entfernt wurden, und es besteht die Gefahr, dass Sie wertvolle Zeit damit verbringen, Dashboards zu replizieren, die nie genutzt werden. 

Betrachten Sie also den Migrationsprozess als eine seltene Gelegenheit, einen dringend benötigten Hausputz durchzuführen und Ihre Reporting-Anforderungen mit allen relevanten Akteuren abzustimmen.  

  • Abgleich von Dashboards – Eine Überschneidung mit Ihrem aktuellen MMP ermöglicht Ihnen den Vergleich von Dashboards, so dass Sie offensichtliche Probleme erkennen und diese sofort beheben können. 

Migrationsbedenken Nr. 5 – Neue Arbeitsabläufe erlernen

Seien wir ehrlich. Nur sehr wenige Menschen haben Spaß daran, neue Prozesse zu erlernen. Wir sind alle Gewohnheitstiere, wir wissen gerne genau, wo alles ist, und wir wollen nicht jedes Mal innehalten und nachdenken müssen, wenn wir etwas aufrufen müssen. 

Aus diesem Grund kann es sehr anstrengend sein, neue Arbeitsabläufe zu erlernen und sich mit einer neuen Oberfläche (UI/UX) vertraut zu machen. 

Der Schlüssel zu dieser weit verbreiteten Sorge liegt darin, der Sache einfach ZEIT zu geben. Daran führt eigentlich kein Weg vorbei. Tauchen Sie ein, lassen Sie sich schulen, beschäftigen Sie sich so viel wie möglich mit Ihrer neuen Plattform, und schon bald werden Sie die alten Gewohnheiten vergessen. 

Um sicherzustellen, dass Sie während Ihrer Einarbeitungsphase umfassend unterstützt werden, muss Ihr neuer MMP nicht nur eine Fülle von Lernmaterialien (Checklisten, vollständige Schritt-für-Schritt-Dokumentation, Video-Tutorials und aufgezeichnete Webinare) zur Verfügung stellen, sondern Sie auch mit fachkundigen, erfahrenen CSMs und Solution-Architects zusammenbringen. 

Diese Mitarbeiter sorgen dafür, dass die gesamte Migrations- und Einführungsphase so stressfrei wie möglich verläuft.

Fünf Fragen, die Sie Ihrem MMP stellen sollten, bevor Sie anfangen

Fünf Fragen, die Sie Ihrem MMP stellen sollten, bevor Sie anfangen

Nachdem wir nun die wichtigsten Bedenken behandelt haben und wissen, wie diese zu lösen sind, wollen wir uns nun den Fragen zuwenden, die Sie Ihrem neuen MMP stellen sollten, bevor Sie beginnen.

1 – Wie sieht Ihr Migrationsprozess aus?

Ihr neuer MMP sollte dies in klare Phasen unterteilen, eine Schätzung für die Fertigstellung jeder Phase anbieten und klären, welche Teams zu welchem Zeitpunkt beteiligt sein sollten. 

Im Idealfall wird Ihnen etwas Ähnliches wie das folgende präsentiert:

Phase 1 – Kickoff – Treffen Sie Ihre Experten 

  • Zu diesem Zeitpunkt lernen Sie die CSMs und Solution-Architects kennen, die Sie während des gesamten Prozesses begleiten, Ihre Measurement-Anforderungen bewerten und alle Teams bei der Abstimmung der nächsten Schritte unterstützen werden. 

Hier können Sie auch darum bitten, mit einem anderen Kunden in Kontakt zu treten, der mit den gleichen Bedürfnissen oder Herausforderungen zu tun hatte wie Sie, so dass Sie Fragen stellen und sich sogar von einer neuen Perspektive inspirieren lassen können.

  • Teamleader: Alle beteiligten Teams.

Phase 2 – SDK-Migration – Die Reise kann beginnen

  • In dieser Phase wird das SDK Ihres neuen MMP für iOS und Android oder eine Server-to-Server-Integration implementiert.
  • Teamleader: Ihr:e App-Entwickler:in.

Phase 3 – Gerätemigration – Whitelist Ihrer Geräte-IDs für genaue NOI 

  • In dieser Phase werden Datenprobleme im Zusammenhang mit bestehenden App-Nutzern gelöst, die Ihre App heruntergeladen haben und von Ihrem vorherigen MMP attribuiert wurden. In dieser Phase werden die Geräte-IDs der akquirierten Nutzer:innen in eine Whitelist aufgenommen, um doppelte Ausgaben zu vermeiden. 
  • Teamleader: Ihr:e Dateningenieur:in / Analyst:in.

Phase 4 – Migration der Kampagne

  • Zu diesem Zeitpunkt aktivieren Sie Ihre Werbenetzwerke, migrieren Ihre Kampagnen, einzeln oder in großen Gruppen, und wandeln bei Bedarf auch automatisch Tracker-URLs in Deep Links um.
  • Teamleader: Ihr:e UA-Manager:in.

Phase 5 – Dateninfrastruktur – Streaming von Daten an den Endpunkt Ihrer Wahl 

  • Vor der Migration speichern Ihre Systeme Ihre Attributionsdaten gemäß den Reporting-Strukturen, Feldern und Parametern Ihres alten MMP. Diese müssen neu zugeordnet werden, damit Ihr neuer MMP die Daten korrekt melden kann.

Teamleader: Ihr:e Dateningenieur:in / Analyst:in.

2 – Wie lange wird die Migration von Anfang bis Ende dauern? 

Die Antwort auf diese Frage hängt in hohem Maße von Ihrem aktuellen Datenlayout, dem Migrationsbedarf und der teamübergreifenden Vorbereitung ab. Sie ist aber dennoch eine sehr wichtige Frage, die Sie sich stellen sollten, damit Sie sich darauf einstellen und Ihre internen Ressourcen entsprechend zuweisen können. 

Einige Kundinnen und Kunden benötigen fünf Tage für eine vollständige Migration, während es bei anderen bis zu einigen Wochen dauern kann. 

Unabhängig davon, wie Ihre aktuelle Situation in Bezug auf verfügbare Ressourcen oder zeitliche Beschränkungen aussieht, sollten Sie so früh wie möglich die Erwartungen mit Ihrem MMP abstimmen, um den Prozess so effizient und reibungslos wie möglich zu gestalten. 

Kommunikation ist unabdingbar.

Um Ihnen eine (sehr) allgemeine Einschätzung zu geben, sollten Sie ungefähr mit diesem Zeitraum rechnen, aber bedenken Sie, dass sich diese Schätzungen drastisch verkürzen oder verlängern können (mehr dazu in der nächsten Frage):

  1. Kickoff – 1 Stunde
  2. SDK-Migration – 1-2 Wochen
  3. Geräte-Migration – 1-2 Wochen
  4. Kampagnenmigration – 1-3 Wochen
  5. Dateninfrastruktur – 3-4 Wochen

3 – Welche Art von Unterstützung bieten Sie mir, um eine erfolgreiche Migration zu gewährleisten? 

Falls wir es nicht schon oft genug betont haben, ist die teamübergreifende Zusammenarbeit und Abstimmung, die von Ihrem engagierten MMP-Team genau überwacht wird, der Schlüssel zu einer erfolgreichen Migration.

Und während Sie für die interne Teamabstimmung und die optimierte Kommunikation verantwortlich sind, ist Ihr MMP für die klare und transparente Unterstützung der Migration zuständig. 

Erkundigen Sie sich nach dem Umfang der laufenden Unterstützung sowie der Lernmaterialien, die Ihr MMP anbietet. Dazu sollten Checklisten, Schritt-für-Schritt-Dokumentationen und interaktive Lernprogramme gehören. 

Da jede Migration einzigartig ist und ein Ansatz „von der Stange“ nicht ausreicht, muss das Ihnen zugewiesene Team auf der MMP-Seite ein wasserdichtes Konzept erstellen. 

Sie müssen ausreichend Erfahrung haben, um sicherzustellen, dass Ihr Plan vollständig, Ihr Zeitplan angesichts Ihrer Migrationsanforderungen sinnvoll ist, und dass Ihr Team während des gesamten Prozesses die nötige Betreuung und Unterstützung erhält.

4 – Wer muss in das Team eingebunden werden? 

In den meisten Fällen handelt es sich um einen mehrstufigen Prozess, an dem Ihr:e App-Entwickler:in, Ihr:e Dateningenieur:in oder -Analyst:in und Ihr:e UA-Manager:in beteiligt sind. Auf der MMP-Seite unterstützt Sie ein engagierte:r CSM und Solution-Architect:in im Prozesses von A bis Z mit Live-Sitzungen und detaillierter Dokumentation. 

5 – Was sind Ihre Best Practices für die Migration von Kampagnen?

Best Practices für die Migration von MMP-Kampagnen

Soll man einen „sauberen Cut“-Switch vornehmen oder für eine gewisse Zeit mit zwei MMP-Plattformen parallel arbeiten? 

Die kurze Antwort lautet: Das müssen Sie selbst entscheiden, und jeder Ansatz hat seine Vor- und Nachteile, die Sie abwägen müssen.

Der erste Ansatz besteht darin, alles im Voraus vorzubereiten, die Kampagnen für ein paar Stunden zu pausieren und sie dann schrittweise wieder zu starten, um sicherzustellen, dass alles reibungslos läuft, bevor die übrigen Kampagnen gestartet werden. 

Aber selbst wenn Sie sich für diese Option entscheiden, sollten Sie bedenken, dass Sie bei einigen Kampagnen, wie z. B. Facebook auf iOS, pausieren müssen, da sonst Ihr SKAN-Conversion-Value-Schema beeinträchtigt werden könnte. 

Aus der Sicht der Datenintegrität könnte es für Sie also die bessere Option sein, Ihre Kampagnen für ein paar Stunden zu pausieren, auch wenn dies den meisten Marketers einen Schauer über den Rücken laufen lässt. 

Der zweite Ansatz besteht darin, die beiden Plattformen parallel laufen zu lassen. 

Dabei ist zu berücksichtigen, dass Sie die Kampagnen zwar nicht pausieren müssen, der gleichzeitige Betrieb der beiden MMPs für einige Tage jedoch die Optimierungsalgorithmen auf der SRN-Seite beeinträchtigen könnte. 

Der Vorteil dieses zweigleisigen Ansatzes besteht darin, dass Sie den alten MMP nicht mehr nutzen müssen, sobald Sie alle integrierten Partner Ihres neuen MMP konfiguriert und sichergestellt haben, dass alles in Ordnung ist. Achten Sie nur darauf, dass der Überschneidungszeitraum so kurz wie möglich ist. 

Wenn Sie eine Migration in Erwägung ziehen, finden Sie hier ein paar nützliche Informationen

Unabhängig davon, ob Sie einen MMP-Wechsel in Erwägung ziehen oder sich bereits mitten im Anbietervergleich befinden, finden Sie hier drei Ressourcen, die Ihnen helfen, den nächsten Schritt sicher zu meistern:

  • Woran Sie erkennen, dass es an der Zeit ist, den MMP zu wechseln – Drei Anzeichen dafür, dass Ihr aktueller MMP möglicherweise nicht die richtige Lösung für Ihre Anforderungen ist.
  • Der MMP-Guide – Die richtige Grundlage für Ihr technisches Paket sowie alle nötigen Informationen, die Sie benötigen, um Ihrem Unternehmen die richtige MMP-Lösung zu präsentieren.
  • Die MMP-Bewertungsvorlage – Haben Sie Ihre drei besten MMPs bereits in die engere Wahl gezogen? Großartig. Nutzen Sie diese Bewertungstabelle, um Ihre beste Wahl zu ermitteln, indem Sie Ihre höchsten Prioritäten bewerten und somit Äpfel mit Äpfeln vergleichen.

Zusammenfassende Betrachtung

Die wichtigsten Takeaways der MMP-Migration
  • Ein MMP-Migrationsprozess kann komplex, chaotisch und aus Sicht der Datenerhaltung potenziell riskant sein, aber mit dem richtigen Partner an Ihrer Seite muss das nicht so sein.
  • Die häufigsten Befürchtungen von Brands, die vor einer MMP-Migration stehen, sind Datenverluste/Datenlücken, Zeit- und Geldverschwendung, die Notwendigkeit, In-App-Events neu zuzuordnen (manchmal sogar viele), die Notwendigkeit, Dashboards neu zu erstellen und neue Arbeitsabläufe zu erlernen – was alles verständlicherweise stressig ist. 
  • Aber wenn Sie das Geheimnis kennen, das aus der richtigen Unterstützung, einer detaillierten Planung und einer engen, teamübergreifenden Zusammenarbeit besteht, müssen Sie diese Bedenken nicht als gegeben hinnehmen. 
  • Wenn Sie mit Ihrem neuen MMP ein gut geplantes Migrationsschema erstellen und die richtigen Erwartungen in Bezug auf Ihre zeitlichen Beschränkungen und die verfügbaren Ressourcen formulieren, kann Ihr neuer MMP Ihnen die Unterstützung bieten, die Sie für eine reibungslose und stressfreie Migration benötigen.

Einav Mor-Samuels

Mit umfangreicher Erfahrung im digitalen Marketing ist Einav Content Writer bei AppsFlyer. Im Laufe der letzten 15 Jahre hat sie reichlich Erfahrung in der mobilen Marketinglandschaft gesammelt, Markttrends recherchiert und maßgeschneiderte Lösungen für die digitalen Probleme der Kundinnen und Kunden angeboten. Einav bereichert ihre Inhalte mit datengestützten Erkenntnissen und macht selbst die komplexesten Themen zugänglich und verständlich.
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